top of page

Das Ende = Mein Anfang

Weil Scheitern nicht gleich Scheitern ist.


Ist das Leben nicht sonderbar? Es hält so viel für uns bereit, wenn wir gewillt sind zuzuhören. Mein Leben geriet mit einer Beziehung komplett aus den Fugen - ohne, dass ich es merkte. Oder war mein Leben bereits vorher aus den Fugen geraten und die Beziehung ließ mich dieses Ungleichgewicht erkennen?


Nicht jede und jeder von uns findet den eigenen Weg sofort. Manchmal gibt es Umwege und manchmal verliert sich der Fokus. Das ist nicht schlimm oder tragisch. Manchmal braucht es eine kleine Hilfestellung. Ich sage dir in meinem Beitrag, wie ich es geschafft habe meinen Weg zu finden.



Es ist wie es ist, weil es nicht anders sein kann.

Sonst wäre es anders.


Freiluftgefluester_Heilpraktikerinnen_fuer_Psychotherapie_Hannover

Was habe ich gelesen, geschrieben, gehört, gedacht, gesagt, geweint, gewütet und getrauert. Nicht alles auf einmal. Stück für Stück. Tag für Tag. Es fühlte und fühlt sich so an, als wenn es so sein musste. Der Schmerz, die Trauer, die Versuche, das Unverständnis, der Egoismus, die Hilflosigkeit, die fehlende Liebe.


Nachdem ich regelrecht versucht hatte, mich in ein Lebenskonzept zu pressen und Erwartungen zu entsprechen, ging mir irgendwann ein Licht auf und die Luft aus. Es war nicht das Leben, welches ich führen wollte. Nicht das Leben, welches das Beste in mir zum Vorschein brachte.


Im Außen wirkte alles perfekt, doch in meinem Inneren gab es Kämpfe. Heute weiß ich, dass meine Seele und mein Körper mir klar zu verstehen geben wollten, dass egal wie sehr ich es versuchte, dies nicht mein Weg war. Egal, was die Gesellschaft sagte, für mich passte es nicht. Als ich das endlich erkannte und den Kampf at acta lege, veränderte sich mein Leben wie von Zauberhand. Nicht ohne Schmerz, doch so gewaltig, dass es jede Anstrengung wert gewesen ist.



Meine Werte


Durch die wirtschaftliche Welt und dem gesellschaftlichen Druck war ich dem Glauben aufgesessen, dass ich unter anderem bis zum Umfallen arbeiten und unbedingt Erfolg haben muss, um jemand zu sein. Der Perfektionismus hat mich ständig begleitet.


Ich habe meine natürlichen Ruhephasen überhört, mir keinerlei Pausen gegönnt und verlor mich in einem immerwährenden Strudel aus ständiger Aktion und Leistung. Mildred - wie ich die Migräne liebevoll nenne - zeigte sich immer häufiger und ich stellte sie immer wieder mit Tabletten ruhig. Symptom- statt Ursachenbehandlung. Klassiker. Darin war ich Meisterin.


Darüber hinaus haben mich noch andere - für mich nicht stimmige - Werte hinsichtlich meines Privatlebens begleitet. Heute ist das nicht mehr so.

Bereits während der Beziehung habe ich mir bewusst meine Werte - nach denen ich handelte- angeschaut. Häufig ist es nämlich so, dass wir Werte von der Gesellschaft und Personen aus unserem Umfeld übernehmen. Damit sind es nicht unsere eigenen Werte, die wir ganz bewusst leben wollen. Es sind die von anderen und das lässt ein Ungleichgewicht in uns entstehen.


Es ist normal, dies nicht sofort zu bemerken. Das liegt an unserer Konditionierung und zudem halten Körper und Seele allerhand aus. Mir zeigte es sich, durch eine immer stärker werdende Unruhe, Krankheitsphasen und phasenweise tiefe Traurigkeit, Erschöpfung und Müdigkeit, die ich mir nicht erklären konnte.


Lass mich dir sagen, dass ich mir mein Leben und die Werte nicht so angeschaut hätte, wenn die Beziehung für mich stimmig gewesen wäre. Ich habe damit angefangen, weil sich etwas in mir getan hat. Erst ganz leise und dann immer lauter werdend.

 


Meine Glaubenssätze


Neben meinen Werten habe ich mir ebenfalls meine Glaubenssätze angeschaut. Dies war für mich fast noch herausfordernder, als die Arbeit mit meinen Werten. Ich schaute mir die Glaubenssätze meines Schattenkindes und die meines Sonnenkindes an. Das Buch „Das Kind in dir will Heimat finden“ kann dich wunderbar unterstützen.


Glaubenssätze sind bestimmte Annahmen über die Welt, an die man eher unbewusst als bewusst glaubt, wobei man innerlich davon überzeugt ist, dass diese Annahmen wahr sind. Sie beschreiben somit die Art und Weise, wie du die Welt siehst und interpretierst.


Deine Glaubenssätze beeinflussen maßgeblich, was du tust und was du nicht tust. Wie du dich fühlst und was du in deinem Leben erreichst. Wie du über dich selbst denkst und dementsprechend auch, wie du dich im Alltag verhältst. Ebenso, welche Menschen du in dein Leben ziehst und welche nicht.


Glaubenssätze können dich unterstützen oder dich in deinem Sein behindern. Es kann sein, dass sich Glaubenssätze bereits in deiner Kindheit manifestiert haben und du unbewusst nach diesen handelst. Die Glaubenssätze kannst du auflösen und wenn nötig, ersetzen.


Mein Wunsch-Ich


Freiluftgefluester_Heilpraktikerinnen_fuer_Psychotherapie_Hannover

Nachdem ich herausgefunden habe, welche Werte und Glaubenssätze mir entsprechen und für mich förderlich sind, habe ich mich meinem Wunsch-Ich gewidmet. Es ist auch möglich mit deinem Wunschleben zu beginnen. So wie es sich für dich stimmiger anfühlt.


Ich habe mich gefragt, wer ich bin und wer ich sein möchte. Was entspricht mir und meinen Fähigkeiten, was meinem Wunsch. Wie möchte ich gesehen werden und womit fühle ich mich wohl und echt.

Mir haben dabei Gespräche, Meditationen und Hypnosen geholfen. In diesen konnte ich mit meinem Unterbewusstsein arbeiten und spüren, was sich stimmig für Körper und Seele anfühlt.


Mein Wunschleben


Werte, Glaubensätze und mein Wunsch-Ich habe ich manifestiert und tue es weiterhin. Unser Gehirn liebt Wiederholungen. Es ist daher ähnlich wie beim Sport: Übung macht den Meister oder die Meisterin. Mir gelingt auch dies mit Meditationen und Hypnosen. Dazu nutze ich die Öle von doTERRA, um meine Sinne weitgehend einzubeziehen. Für mich einfach die besten Tools, um mich mit mir zu verbinden.


Mein Inneres habe ich betrachtet, auf links gedreht und erneuert. So konnte ich mich nun mit der Welt im Außen beschäftigen. Welches Leben wünsche ich mir für mich. Was habe ich meiner Ansicht nach verdient und was verdienen Menschen in meinem Umfeld. Was ist meine Aufgabe auf dieser Welt und wie kann ich das erreichen. Was habe ich der Welt zu geben.


Ich habe mir viele Notizen gemacht und Bilder herausgesucht, die in mir etwas auslösen. Am besten lernt das Gehirn, wenn wir eine Vielzahl unserer Sinne nutzen. Ich reagiere sehr gut auf Worte und Bilder ebenso auf Gerüche. Ich verarbeite die Daten passend zueinander.  Daher habe ich mich für das Vision- und Soulboard entschieden, welches ich jedes Jahr erneuere oder anpasse und dazu regelmäßig Meditationen und Hypnosen durchführe.


Mein Umfeld


Wie ich bereits sagte, war die Veränderung für mich nicht immer leicht. Mit dem Beginn meiner Veränderung, veränderte sich auch mein Umfeld. Das war schön, denn ich wollte es so. Gleichzeitig war es auch schmerzhaft, da nicht mehr alles passte. Menschen in meinem Umfeld -wie auch ich selbst- trafen Entscheidungen. Beziehungen passten sich an oder zerbrachen.


Sobald mir bewusst wurde, wer ich war und sein wollte, erledigte den „Rest“ das Universum für mich. Das fühlte sich schön an, denn ich konnte die Verantwortung, die über Jahre so schwer auf meinen Schultern lag, abgeben.


Ich liebe den Begriff „gottvertrauen“, denn für mich trifft es dies am besten.


Nachhalten


Es ist normal für mich, dass ich manchmal zurück in alte Muster falle. So lange ist es noch nicht her. Jahrelang habe ich mit den Gegebenheiten gelebt und war mir nicht bewusst, was ich eigentlich wollte.


Außerdem liebt unser Gehirn die Wiederholung, denn gelebte Prozesse und Routine braucht es nicht kritisch hinterfragen. Alles, worum es sich nicht aktiv kümmern muss, findet es gut. Du darfst daher täglich trainieren (TT), um dein Leben nach deinen Wünschen und deinen Voraussetzungen zu gestalten.


Freiluftgefluester_Heilpraktikerinnen_fuer_Psychotherapie_Hannover

Nutze regelmäßig Zeiten, in denen du dich nur dir selbst widmest. Plane diese Zeiten bewusst für dich ein. Viel zu oft stellen wir uns selbst hinten an, kümmern uns um andere und merken nicht, wie wir beginnen uns selbst zu verlieren.


Sei nicht so zu dir. Schätze dich wert. Liebe dich so wie du warst, wie du bist und wie du sein wirst. Sei liebevoll im Umgang mit dir selbst und ganz wichtig ist auch, dass du sehr wertschätzend und liebevoll mit dir selbst sprichst. Der Innere Dialog ist das, was deine Gedanken und auch deine Gefühle beeinflusst und damit auch dein Auftreten und Wirken.


Sei du die Veränderung, die du dir in deinem Leben wünschst.


Liebe für dich.


Svenja ❤️🤍











Comments


bottom of page