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Wenn der Hund zu groß wird – Angst vor Hunden bei Kindern

9. Okt.
2 Min. Lesezeit

Über Ängste, die für Kinder ganz real sind.


„Der tut doch nichts.“


Für Erwachsene ist ein Hund im Park vielleicht freundlich, neugierig oder einfach nur ein Hund. Für ein Kind kann er sich anfühlen wie etwas riesengroßes, Unberechenbares. Sein Bellen ist laut. Seine Bewegungen sind schnell. Seine Nähe kann zu viel sein.


Dann hilft es oft nicht, wenn wir sagen: „Du musst keine Angst haben.“


Denn Angst lässt sich nicht wegreden.


Vielleicht zieht dein Kind deine Hand fest an sich. Vielleicht möchte es die Straßenseite wechseln, wenn ein Hund entgegenkommt. Vielleicht weint es, erstarrt oder möchte plötzlich nicht mehr auf den Spielplatz.


Das kann für Eltern schwer auszuhalten sein. Man möchte beruhigen. Erklären. Das Kind ermutigen.


Und doch braucht ein Kind in diesem Moment vor allem eines: das Gefühl, mit seiner Angst nicht allein zu sein.


„Ich sehe, dass du Angst hast.“


„Ich bin bei dir.“


„Wir gehen ein Stück zur Seite.“


Diese Sätze nehmen die Angst nicht sofort weg. Aber sie geben Sicherheit. Und Sicherheit ist oft der erste Schritt, damit ein Kind sich der Welt wieder vorsichtig nähern kann.


Es geht nicht darum, die Angst größer zu machen. Aber auch nicht darum, sie kleinzureden.


Kinder dürfen Zeit brauchen. Sie dürfen beobachten. Abstand halten. Fragen stellen. Und sie dürfen in ihrem eigenen Tempo erleben, dass nicht jeder Hund gefährlich ist.


Manchmal wird aus einem großen Schrecken irgendwann ein neugieriger Blick. Vielleicht sogar ein vorsichtiges Streicheln. Aber dieser Weg darf dem Kind gehören.


Wenn du merkst, dass die Angst deines Kindes den Alltag stark bestimmt oder immer größer wird, schreib mir gern eine E-Mail. Gemeinsam schauen wir darauf, was dein Kind braucht, um sich wieder sicherer zu fühlen.

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