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BEWUSSTE OFFLINE ZEITEN ZUR STEIGERUNG DER LEBENSQUALITÄT

Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, wie viel Zeit du mit deinem Handy verbrauchst? Wir haben uns letztens die Frage gestellt, was uns wichtiger ist: Portemonnaie oder unser Handy? Die Antwort hierzu war ganz klar: unser Handy. Unser „ganzes Leben“ ist gefühlt auf dem Handy. Doch ist es nicht auch ab und an so, dass uns unser Handy stresst?


Diese ganzen Nachrichten, E-Mails, ständig ploppt was auf und wir fühlen uns genötigt zu prüfen, was Neues reingekommen ist. Und wenn es dann mal einige Minuten ruhig ist, gucken wir doch wieder drauf, da wir das Gefühl haben, etwas zu verpassen.


Wir haben uns einmal schlau gemacht und haben die Antwort wie gewohnt im Internet gefunden. Also auch wieder online, aber für eine gute Sache 😉


Freiluftgeflüster_Hypnose_Hannover_Offlinezeiten
Bist du nur online oder lebst du auch offline?


DIE ANGST, NICHT „UP TO DATE“ ZU SEIN


Der Begriff nennt sich FOMO - „Fear Of Missing Out“ – die Angst, etwas zu verpassen. Diese Angst lässt uns gefühlt pausenlos auf unser Handy starren. Wir sind so konditioniert, dass wir selbst dann zu unserem Handy greifen, wenn es gerade mal nicht klingelt, summt, brummt und blinkt.


Wir sind einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt, bestehend aus Informationen mit Texten, Bildern und Videos. Das überfordert unser Gehirn dermaßen, dass wir dauernd gestresst sind und gedanklich immer woanders.


Natürlich gibt es auch die Lösung, für dieses vermeintliche Problem: „Digital Detox“. Es soll uns vom Online-Sein entgiften und vor dem digitalen Burnout retten. Um es ganz banal zu sagen, leg dein Handy so lange wie möglich weg und alles ist gut. Doch so einfach ist es dann doch nicht, oder?


Hand aufs Herz! Wie viele Stunden verbringst du täglich mit deinem Handy oder vor dem PC? Zu viele? Dann nimm dir am Sonntag einen Tag frei von digitalen Medien. Schalte dein Handy auf stumm und lege es ganz weit weg. Verbringe die Zeit stattdessen mit Dingen und Menschen, die dich glücklich machen.


EIN TRUGSCHLUSS, DER SICH HÄLT: MULTITASKING


Und wenn du nun denkst: „Naja ich mache das ja nur nebenbei und konzentriere mich hauptsächlich auf die Arbeit, auf das Spielen mit meinen Kindern, auf das Gespräch mit meinem Partner.“, lass dir eins gesagt sein: Multitasking gibt es nicht.


Laut Forschern gibt es Multitasking nicht. Die produktive Gleichzeitigkeit ist ein Mythos. Unser Gehirn bearbeitet Aufgaben nicht parallel, sondern nach­einander. Sind wir online, unterbrechen wir ständig eine Handlung durch eine andere – und das kostet Nerven. Denn wenn niemals nichts passiert, verlernt unser Gehirn, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden – und macht lieber alles nebenbei, als im Moment zu verweilen. Das ist Stress und lässt uns zudem auch dümmer werden, denn unser Gehirn schafft es nicht mehr, längere Zeit konzentriert zu bleiben. Es fehlt der Ausgleich durch Ruhephasen - es fehlen Offline-Zeiten.


ONLINE – OFFLINE. WO WILLST DU LEBEN?


Digital und analog. Ständig im Wechsel, ob im beruflichen oder privat. Deutlich wird hierbei, dass der Input wesentlich höher ist, als der ebenfalls wichtige Output. Wir konsumieren so viel und bringen dabei selbst wenig hervor. Wann denn auch?


Stell dir daher in dieser Zeit einmal ganz bewusst die Frage, was genau du konsumieren möchtest. Was bringt dir etwas und hilft dir vielleicht sogar in deinem Alltag? Gibt es Ziele für die kommende Woche, die du dir gesteckt hast? Wähle ganz bewusst Dinge, die dich interessieren und gönne dir die Zeit, diese auch umzusetzen. Nichts und niemand kann dir dein Tun abnehmen, auch wenn die Technologie einiges erleichtert und uns unterstützt.


MINIMALISMUS IN DER WOHNUNG EBENSO WIE ONLINE


Minimalismus ist bereits seit Jahren ein unaufhaltsamer Trend und wir misten aus und befreien uns von Plunder, den wir nicht mehr benötigen. Das ist etwas, was nicht nur offline, sondern auch online geschehen sollte.


Frage dich, welche Apps du wirklich benötigst und wie oft am Tag du deine Mails oder deine Social Media Accounts checken möchtest. Plane Zeiten dafür ein und plane auch ganz bewusst Offline-Zeiten ein, in welchen du etwas schaffst, was du dir vorgenommen hast. Du wirst nach und nach merken, wie du entspannter wirst und sich eine tiefe Zufriedenheit einstellt.


Wenn die Frage ist, was wir wirklich brauchen, dann ist die Antwort ganz leicht: Weniger!


DIE KLEINEN DINGE IM LEBEN MACHEN DICH ZUM SCHÖPFER DEINES LEBENS


Es waren und sind die kleinen Dinge im Leben, die uns daran erinnern, was wirklich von Bedeutung ist. In vielen Berufen lässt sich Arbeit online nicht verhindern, doch auch hier gibt es Lösungen und Ansätze. Du kannst dir zum Beispiel feste Zeiten einrichten, um deine Mails abzurufen oder die Töne und Meldungen ausschalten, die eine neue Mail ankündigen und dich aus einer konzentrierten Arbeit reißen.


Wir können sehr gut darauf achtgeben, was wir konsumieren und unseren Konsum darauf ausrichten, was uns wirklich Freude macht. So können wir herausfinden, was in unserem Leben Priorität hat und uns ebenfalls vom passiven Konsumenten zum kreativen Schöpfer unseres Lebens und unserer eigenen Welt entwickeln. Eine Welt, die uns zufrieden macht und uns nicht in Stress und Abhängigkeit versinken lässt.



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DEINE HÄNDE KÖNNEN MEHR ALS NUR TIPPEN UND KLICKEN


Entwerfe deine Welt. Tue etwas, was bleibt. Du kannst dir hierzu Inspirationen und Impulse aus dem Internet holen und anschließend deine Offine-Zeiten so richtig genießen. So gelingt es dir, dass Beste aus beiden Welten zu vereinen und für dich selbst zu nutzen.


Du bist so wertvoll und deine Zeit ist es ebenfalls. Die Online- und Offline-Welten bleiben fester Bestandteil unseres Lebens. Mutiere nicht zum digitalen Zombie, sondern achte dich selbst und deine Zeit als das höchste Gut.



Liebe für dich.

Giulia & Svenja ❤️🤍



P.s.: Manchmal weiß man nicht so recht, wie man starten soll, daher haben wir dir eine kleine Liste mit Anregungen zum Abschalten erstellt. Du kannst Sie gleich hier herunterladen und für dich nutzen.



FREILUFTGEFLÜSTER-CHECKLISTE FÜR DEINE OFFLINEZEITEN
.pdf
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